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Gesetzliche Krankenkasse

Die Gesetzliche Krankenkasse funktioniert nach dem Solidaritätsprinzip. Der Leistungsumfang, den gesetzliche Krankenversicherer erbringen müssen ist im Sozialgesetzbuch festgelegt und bietet im Wesentlichen einheitliche Mindestleistungen: Bezahlt wird das medizinisch Notwendige: Sie erhalten nur Leistungen, die als "ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich" eingestuft werden. Dennoch gibt es im Detail betrachtet Unterschiede, die durchaus einen Blick wert sind und sich "unterm Strich" für Sie lohnen können.

Die meisten Krankenversicherten sind in Deutschland Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse. Bei einem Jahresgehalt unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze müssen Sie, als Arbeitnehmer, sich gesetzlich krankeversichern. Bei Überschreiten der Beitragsbemessungegrenze kann der Arbeitnehmer in eine private Krankenversicherung wechseln. Beihilfeberechtigte Beamte sind in der Regel privat krankenversichert. Beruflich Selbstständige haben die Wahl zwischen freiwillig gesetzlicher oder einer privaten Krankenversicherung.

In der gesetzlichen Krankenversicherung können generell Familienangehörige ohne oder mit geringem eigenem Einkommen beitragsfrei mitversichert werden - im Unterschied zur privaten Krankenversicherung, in der auf jedes Familienmitglied ein eigener Beitrag entfällt.

Seit dem 1. Januar 2015 ist festgelegt, dass alle gesetzlich Versicherten grundsätzlich den selben Beitragssatz von 14,6 Prozent vom Bruttoeinkommen zahlen. Dieser Satz splittet sich zur Hälfte auf Arbeitnehmer und Arbeitgeber auf. Als Arbeitnehmer tragen Sie als 7,3% Ihres Bruttoeinkommens am Krankenkassenbeitrag. Darüber hinaus darf jede Krankenkasse jedoch Zusatzbeiträge erheben, die dann zusammen mit dem Arbeitnehmer-Basisanteil vom Arbeitgeber an die Krankenkasse überweisen werden.

Sie haben die Wahl

Als Arbeitnehmer können Sie selbst entscheiden in welcher gesetzlichen Krankenkasse Sie sich versichern. Zur Auswahl stehen Betriebskrankenkassen, Ersatzkrankenkassen, Allgemeine Ortskrankenkassen sowie Innungskrankenkassen, wobei Ortskrankenkassen und Ersatzkassen für gesetzlich Versicherte aus ganz Deutschland zur Verfügung stehen. Betriebs- und Innungskrankenkassen können u.U. nur für Beschäftigte bestimmter Betriebe und Berufsgruppen geöffnet sein oder ihre Aktivität per Satzung auf bestimmte Regionen begrenzen.

Kündigungsfrist und Sonderkündigungsrecht

Es steht Ihnen also frei Ihren Krankenversicherer zu wählen und ihn jedezeit zu wechseln. Die Kündigungsfrist beträgt zwei Monate zum Monatsende. Voraussetzung für einen regulären Wechsel ist jedoch, dass Sie bereits 18 Monate Mitglied bei Ihrem bisherigen Krankenversicherer waren.

Bei Einführung eines Zusatzbeitrags, Erhöhung des Zusatzbeitrags oder Senkung einer Prämie besteht für Sie, den Versicherungsnehmer ein Sonderkündigungsrecht. Sie können innerhalb eines Monats kündigen. In diesem Fall entfällt die 18-monatige Bindungsfrist. Die Krankenkasse ist verpflichtet Sie rechtzeitig über solche Beitrags-/Prämienänderungen zu informieren.

Da Ihre gesetzliche Krankenkasse nur die medizinische Grundversorgung zahlt, entscheiden Sie als Kassenppatient sich am besten für eine private Kranken-Zusatzversicherung, wenn Sie erstklassige Leistungen erhalten wollen. Welche Leistungen das sind, hängt von Ihrer persönlichen Situation und Ihrem Bedarf ab. Je nach Tarif versicherbar sind ambulante Leistungen (z. B. Arztbesuche, Brille, Psychotherapie), zahnärztliche Leistungen (z.B. Kieferorthopädie, hochwertiger Zahnersatz) und Leistungen bei Krankenhausaufenthalten (z.B. Ein-Bett-Zimmer, Chefarztbehandlung).

Schauen Sie doch bei unserem GKV-Versicherungsrechner in der Rubrik Vergleichsrechner => Krankenversicherungen vorbei.

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